DMCA-Takedown-Generator
Dein Content ist auf einer Leak-Seite aufgetaucht. Trag ein, wo er liegt und wo dein Original veröffentlicht ist, und du bekommst eine Takedown-Notice mit allen Angaben, die das US-Urheberrecht verlangt, fertig zum Abschicken. Die Notice selbst ist auf Englisch, weil Seiten und Hoster weltweit sie so bearbeiten.
Läuft in deinem Browser. Nichts, was du eingibst, wird an uns geschickt oder gespeichert. Das ist eine Vorlage, keine Rechtsberatung.
Was eine gültige Notice enthalten muss
Eine Takedown-Notice nach dem US-amerikanischen Digital Millennium Copyright Act braucht sechs Dinge, aufgezählt in 17 U.S.C. § 512(c)(3): die Unterschrift der Rechteinhaberin oder einer bevollmächtigten Person, die Angabe des Originalwerks, das rechtsverletzende Material und wo es zu finden ist, deine Kontaktdaten, eine Erklärung, dass du in gutem Glauben davon ausgehst, dass die Nutzung nicht erlaubt ist, und eine Erklärung unter Strafandrohung bei Meineid („under penalty of perjury“), dass die Angaben stimmen und du zum Versand berechtigt bist. Der Generator setzt alle sechs ein, in dieser Reihenfolge.
Wohin du sie schickst
- An die Seite selbst. Such nach einem Link „DMCA“, „Copyright“ oder „Abuse“, meistens im Footer. An diese Adresse geht die Notice zuerst.
- An den Hoster. Wenn die Seite dich ignoriert, tut es ihr Hosting-Anbieter meistens nicht. Eine WHOIS- oder Hosting-Abfrage für die Domain zeigt, wer sie hostet, und die meisten Hoster veröffentlichen eine Abuse-Adresse.
- An Google. Noch bevor eine Seite weg ist, kannst du Google über das Formular für rechtliche Entfernungen bitten, sie aus den Suchergebnissen zu nehmen. Das schneidet den Großteil des Traffics ab, den eine Leak-Seite bekommt.
Schütz deine Privatsphäre beim Abschicken
Eine Notice geht an die Seite, über die du dich beschwerst, und sie kann weiter wandern: Google schreibt zum Beispiel, dass es Notices an die Lumen-Datenbank weiterleiten kann, die sie veröffentlicht, nachdem bestimmte persönliche Angaben entfernt wurden. Nutz wo immer möglich einen Firmennamen, eine geschäftliche E-Mail und eine Firmen- oder Vertreteradresse statt deiner Wohnadresse.
Sichere vor dem Abschicken die betroffenen Seiten mit sichtbarer URL und Datum. Seiten verschwinden, und Beweise, die du erst danach sammelst, sind viel weniger wert. Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung, was du tun kannst, wenn dein Content geleakt wurde, zeigt die richtige Reihenfolge.
Wenn daraus ein eigener Job wird
Eine Notice ist schnell geschrieben. Die Arbeit ist der Rattenschwanz: Spiegelseiten, die von der ersten Seite kopieren, und die Quelle, die sie immer weiter füttert. Wenn du erst sehen willst, wie groß das Problem ist, durchsucht der kostenlose Leak-Check die bekannten Seiten nach deinem Handle. Bei Accounts, die wir betreuen, gehören Monitoring und Takedowns zum Leak-Schutz.
Häufige Fragen
Ist der DMCA-Generator kostenlos?
Ja. Er läuft komplett in deinem Browser, braucht kein Konto, und nichts, was du eingibst, wird an uns geschickt oder gespeichert.
Wirkt eine DMCA-Notice auch bei Seiten außerhalb der USA?
Viele Seiten und Hosting-Anbieter außerhalb der USA reagieren trotzdem auf DMCA-Notices, und Google nimmt Entfernungsanträge für seine Suchergebnisse an. Eine Seite, die dich ignoriert, erreichst du oft stattdessen über ihren Hoster.
Muss ich meinen echten Namen angeben?
Die Notice muss von der Rechteinhaberin oder einer bevollmächtigten Person kommen, und die Angaben müssen stimmen. Ein eingetragener Firmenname oder eine Vertretung, die für dich handelt, sind übliche Wege, deinen persönlichen Namen herauszuhalten.
Ist das Rechtsberatung?
Nein. Es ist eine Vorlage, gebaut aus den Elementen, die das Gesetz aufzählt. Wenn eine Seite deine Notice bestreitet oder eine Counter-Notice einreicht, sprich mit einer Anwältin oder einem Anwalt.
Bereit zu prüfen, ob du passt?
Zwei Minuten für die Bewerbung. Ein Manager meldet sich innerhalb von 4 Stunden per WhatsApp oder Telegram — garantiert.